Schulleitung


Rektor Oskar Duschinger

Tel. 09471 6019-115 / oskar.duschinger@gsmaxhuette.de

Konrektorin Birgit Koholka
Tel. 09471 6019-114 / birgit.koholka@gsmaxhuette.de

Sekretärin Andrea Arlt

Tel. 09471 6019-0  Fax. -112  /  info@gsmaxhuette.de


Interview mit Schulleiter Oskar Duschinger

Was mir bisher aufgefallen ist?
Eine Stadtverwaltung und eine Bürgermeisterin, die voll und ganz hinter der Schule stehen und offen sind für neue Ideen.

Was mich mit der „Maxhütte“ verbindet?
Ich habe die „Maxhütte“- gemeint ist in diesem Fall das ehemalige Eisenwerk, das die Stadt einst prägte, „mitgelebt“. Mein Vater und mein Großvater arbeiteten ihr Leben lang im Eisenwerk. Oft genug arbeitete mein Vater auch sonntags in der Maxhütte. Ich erlebte Streiks mit und lebte mit vom Lohn der Maxhütte. Ich bekam hautnah mit, was es bedeutete, wenn die „Maxhütte“ wieder mal in einer Krise steckte. All das inspirierte mich wohl, das „Große Maxhütten-Buch“ mit über 600 Seiten zu schreiben, als dessen Ende nahte.

Wie ich die Stadt Maxhütte und die Grundschule sehe?
Eine Stadt, die sich seitdem enorm verändert hat – sehr zum Positiven wie ich finde. Maxhütte-Haidhof hat sich zu einer attraktiven modernen Wohnstadt gewandelt, deren neue Baugebiete - auch viele junge Familien angezogen haben. Die Folge ist, dass die hiesige Grundschule bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Während andernorts Klassenzimmer leer stehen, reicht der Platz hier kaum mehr aus – zumal mit neuen Ganztagesklassen neuer Bedarf entsteht. Wir haben heuer wieder 15 Klassen (letztes Schuljahr: 13), davon 3 Ganztagesklassen in den Klassenstufen 2-4.
Ich weiß, dass es hier in Maxhütte-Haidhof genügend Politiker gibt, die vorausschauend denken - und wissen, wie sie die Grundschule auf ihrem erfolgreichen Weg in die Zukunft unterstützen können.


Neue Ideen

Jeder neue Schulleiter hat auch neue Ideen. Das gilt natürlich auch für mich.
Die Digitalisierung umfasst inzwischen alle Bereiche unseres Lebens. Unsere Schüler und Schülerinnen müssen daher lernen, sich in dieser digitalisierten Welt zurechtzufinden. Der kompetente Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien stellt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine vierte Kulturtechnik dar.
Das Sprichwort „Wissen ist Macht“ gilt nach wie vor, nur steht dieses Wissen längst nicht mehr nur im teuren „Brockhaus“, sondern für jeden sichtbar im Internet. Hinzu kommt, dass sich das Wissen immer schneller erneuert. Entsprechend muss sich auch das Lernen verändern. Der neue Grundschullehrplan verlangt das von seinen Schülern und Schülerinnen, aber auch von seinen Lehrern und Lehrerinnen. In den neuen Schulbüchern tauchen immer öfter Hinweise auf wie „Informiere dich im Internet“, „Schreibe ein E-Mail an…“. „Bereite selbstständig einen Versuch vor…“ oder: „Bereitet in der Gruppe ein Interview mit dem Bürgermeister, mit der Bürgermeisterin vor“.
Das Lernen zu lernen ist wichtiger denn je – und dazu gehört auch der selbstverständliche Umgang mit Medien – wie beispielsweise mit einem Tablet – ohne dabei die Gefahren, die bei allzu sorglosem Umgang  drohen, zu vernachlässigen.
Außerdem: Deutschland ist ein Industrieland – und auch in Maxhütte-Haidhof gibt es viele innovative Firmen, ich brauche da nur an das Mittelstandszentrum zu denken. Technik und Forschen – müssen, so denke ich, auch in der Grundschule einen noch breiteren Raum einnehmen. Unsere großartigen Firmen haben inzwischen längst festgestellt, dass Technikbegeisterung und Forscherdrang nicht erst im Jugendalter geweckt werden können.

Motivation und Interesse für Naturwissenschaft, Technik oder Informatik müssen viel früher geweckt und grundlegt werden, wenn unsere Wirtschaft weiterhin an der Weltspitze mitspielen will.
Deshalb appelliere ich an alle Unternehmen in der Region auch die Grundschulen in ihren Blick zu nehmen. Die Grundschule Maxhütte-Haidhof ist für eine solche Zusammenarbeit jederzeit aufgeschlossen. 
Bewährtes zu erhalten und Neues zu fördern – das ist meine Devise für meine künftige Tätigkeit als Schulleiter der Grundschule Maxhütte-Haidhof. Profitieren sollen und werden davon unsere jetzigen, aber auch unsere künftigen Schüler und Schülerinnen – kurz gesagt: unsere Kinder.